Auftraggeber: u. a. IONITY, Vattenfall, EWE Go, E.ON Drive, Mer, Eviny, Milence, Tank und Rast sowie die Pfalzwerke
Von einzelnen Schnellladestandorten bis zu großflächigen Ladeparks begleiten wir den Ausbau leistungsfähiger Ladeinfrastruktur für öffentliche und private Auftraggeber in Deutschland und Österreich.
Projektbeschreibung
Planung leistungsfähiger Ladeinfrastruktur
Wir begleiten den Ausbau von Ladeinfrastruktur als integrierten Bestandteil leistungsfähiger Verkehrs‑ und Energiesysteme – für private und öffentliche Auftraggeber.
Unser Leistungsspektrum umfasst sämtliche Leistungsphasen der Planung und Projektabwicklung. Wir begleiten Ladeinfrastrukturprojekte von der ersten Machbarkeitsstudie über Genehmigungs‑ und Ausführungsplanung bis hin zur Bauüberwachung und abschließenden Abnahme. Dabei stellen wir eine durchgängige und koordinierte Betreuung über den gesamten Projektverlauf sicher und unterstützen unsere Auftraggeber beratend, auch projektübergreifend.
Im Fokus steht die ganzheitliche Planung von Ladeinfrastrukturstandorten für PKW und LKW – von der verkehrlichen Einbindung und Erschließung über Baugrund, Entwässerung und Flächengestaltung bis zur abgestimmten Integration der technischen Ausrüstung und der Energie‑ und Netzanschlüsse. Die Planung berücksichtigt dabei sowohl aktuelle Leistungsanforderungen als auch eine skalierbare Erweiterbarkeit für zukünftige Bedarfe.
Durch die Arbeit unserer Projektteams wurden bislang über 5.000 HPC-Ladepunkte in Deutschland und Österreich realisiert. Auf Grundstücksflächen von über 10.000 m² haben wir Ladeparks mit mehr als 24 Ladepunkten durch alle Leistungsphasen gebracht. Dabei kamen modernste Ladesäulen mit einer Leistung von bis zu 1 MW je Ladepunkt zum Einsatz. Ergänzend dazu übernahmen wir die Anbindung von Überdachungen, Aufenthaltsräumen, Toiletten und die Planung von Lärmschutzwänden. Insgesamt brachten wir über 500 Bauanträge erfolgreich zu einer Genehmigung und sind stolz darauf, mehr als 50 % der HPC-Ladepunkte auf den deutschen Autobahnen geplant zu haben.
Die nachfolgenden Referenzprojekte geben einen Einblick in ausgewählte Ladeinfrastrukturprojekte, die wir für unsere Auftraggeber entwickelt und begleitet haben.
Heiligengrabe (Brandenburg)
Am Standort Heiligengrabe, in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße B 189, haben wir für unseren Auftraggeber IONITY einen der leistungsstärksten und am stärksten frequentierten Ladeparks im Norden Deutschlands geplant. Das Projekt wurde in zwei zeitlich getrennten Phasen umgesetzt. Die Anlage umfasst insgesamt 12 Ladepunkte, von denen 6 überdacht ausgeführt sind. Ergänzend wurde eine kundenorientierte Infrastruktur geplant und realisiert, darunter eine vollautomatische öffentliche Sanitäranlage sowie eine klimatisierte Aufenthaltslounge mit Snack- und Kaffeeautomat.
Zur Einhaltung der lokalen immissionsschutzrechtlichen Anforderungen wurde ein umfassendes Lärmschutzkonzept umgesetzt. In mehreren Bauabschnitten haben wir Lärmschutzwände um die Anlagen herum geplant, welche sowohl die anliegenden Wohngebiete schützen, als auch visuell den Ladepark hervorheben.
Nürnberg-Feucht (Bayern)
Am Standort Nürnberg-Feucht, in unmittelbarer Nähe der Bundesautobahn A9, haben wir für unseren Auftraggeber IONITY einen Schnellladepark mit insgesamt 13 Ladepunkten geplant.
Der Standort trägt zum Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands bei und bietet Nutzenden eine komfortable Lademöglichkeit in verkehrsgünstiger Lage. Die Ladepunkte verfügen über Ladeleistungen von bis zu 400 kW und ermöglichen damit besonders kurze Ladezeiten.
Neben der technischen Infrastruktur wurde die Anlage so geplant, dass sie sich optimal in die bestehende Umgebung einfügt und eine komfortable Nutzung für Reisende und Pendler gewährleistet.
Vattenfall InCharge Deutschland
Im Auftrag von Vattenfall unterstützt EUCON - BUNG den deutschlandweiten Ausbau des Schnellladenetzes Vattenfall InCharge. Die Projekte umfassen die Planung zahlreicher Ladeinfrastrukturstandorte und leisten einen Beitrag zum flächendeckenden Ausbau leistungsfähiger Schnellladeangebote für die Elektromobilität.
Meerane (Sachsen)
Am Standort Meerane haben wir für unseren Auftraggeber IONITY einen Ladepark mit insgesamt 24 Ladepunkten geplant.
Eine besondere Herausforderung stellten die Baugrund- und Entwässerungsverhältnisse am Standort dar. Da der vorhandene Boden nicht ausreichend wasserdurchlässig war, musste dieser teilweise bis in Tiefen von rund sechs Metern ausgetauscht werden. Ergänzend wurde eine Entwässerungsrigole geplant und hergestellt, um die Ableitung und Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers dauerhaft sicherzustellen.
Beteiligte Gesellschaften der BUNG Unternehmensgruppe
Längster Eisenbahntunnel Deutschlands: Die Neubaustrecke (NBS) Dresden–Prag mit dem rund 30 km langen Erzgebirgstunnel ist eines der bedeutendsten grenzüberschreitenden Bahnprojekte Europas. Ziel ist die Verringerung der Reisezeit Dresden-Prag von bisher 2 bis 2,5 Stunden auf ca. 1 Stunde.
Der sechsstreifige Ausbau der A 59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh zählt zu den derzeit größten Straßenbauprojekten in Nordrhein-Westfalen. Der rund 6,7 km lange Abschnitt gehört mit Verkehrsbelastungen von bis zu 130.000 Fahrzeugen pro Tag zu den am stärksten frequentierten Autobahnabschnitten im Ruhrgebiet und verläuft durch dicht bebaute innerstädtische Räume.
Für den Abschnitt vom Autobahndreieck HH-Nordwest über Stellingen und Altona bis zum Elbtunnel wurde die Erweiterung der innerstädtischen A 7 einschließlich mehrerer Anschlussstellen geplant. Gegenstand der Planung waren die 6- bis 8-streifige Erweiterung der A 7, die Anpassung der Anschlussstellen und die Ertüchtigung mehrerer Knotenpunkte.
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