A 7 Hamburg-Altona und -Stellingen

Luftbild des Hamburger Stadtgebiets mit dem eingehausten Abschnitt der A 7

Fachbereiche: Tunnelbau und -betrieb, Verkehrsanlagen, Technische Ausrüstung

Auftraggeber: DEGES GmbH

Für den Abschnitt vom Autobahndreieck HH-Nordwest über Stellingen und Altona bis zum Elbtunnel wurde die Erweiterung der innerstädtischen A 7 einschließlich mehrerer Anschlussstellen geplant. Gegenstand der Planung waren die 6- bis 8-streifige Erweiterung der A 7, die Anpassung der Anschlussstellen und die Ertüchtigung mehrerer Knotenpunkte.

Projektbeschreibung

Insgesamt handelt es sich um drei einzelne Planungsabschnitte nördlich des Elbtunnels in Hamburg. Diese Planungsabschnitte beinhalten jeweils einen Tunnel, als Teile des sogenannten „Hamburger Deckels“.

Im Norden beginnt der Abschnitt Schnelsen mit dem Schnelsentunnel (Länge: 550 m). Für den 6-streifigen Tunnel wurden durch Mitarbeiter von BUNG Alarm- und Gefahrenabwehrpläne, Sicherheitsdokumentationen und quantitative Risikoanalysen sowohl für die Bauphase als auch für den Endzustand sowie eine Gefahrgutanalyse erstellt bzw. durchgeführt.

Projekt-A7-Altona-Stellingen-Hamburg

Im weiteren Verlauf in Richtung Süden folgt der 8-streifige Abschnitt Stellingen / Volkspark (Länge: 4,2 km) mit dem Stellingentunnel (Länge: 960 m). Der Abschnitt beginnt im Autobahndreieck HH-Nordwest und endet südlich der Anschlussstelle HH-Volkspark. Die Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph 2 wurde für den Stellingentunnel und für vier Regenrückhaltebecken erbracht. Planungsleistungen für diesen Abschnitt waren neben der Objektplanung Verkehrsanlagen für die Autobahn und die beiden Anschlussstellen HH-Stellingen und HH-Volkspark (für Bauprovisorien und Endzustand) und der Autobahnentwässerung auch die Tunnelentwässerung, die Kabeltiefbauplanung sowie die Planung der bauzeitlichen Verkehrsführung. Die Fahrbahnen wurden auf einen RQ 43,5 mit jeweils zusätzlichem Verflechtungsstreifen ausgebaut. Für den Stellingentunnel wurden außerdem Alarm- und Gefahrenabwehrpläne, Sicherheitsdokumentationen und quantitative Risikoanalysen für den Bau- und Endzustand sowie eine Gefahrgutanalyse erarbeitet.

Südlich des Abschnittes Stellingen schließt sich der Abschnitt Altona (Länge: 3,4 km) mit dem gleichnamigen Tunnel (2,2 km) an. Auch hier wurde die Objektplanung Verkehrsanlagen (Lph. 5) für die A 7 und die Rampen der Anschlussstellen HH-Bahrenfeld und HH-Othmarschen durchgeführt. Weitere Verkehrsanlagenplanungen erfolgten für die Bauprovisorien. Außerdem wurden auch im Abschnitt Altona die Tunnelentwässerung, die Entwässerung der Autobahn, die bauzeitliche Entwässerung der Autobahn, die Kabeltiefbauplanung außerhalb des Tunnels und die bauzeitliche Verkehrsführung (6+0-Verkehr) geplant. Auch für den Altonatunnel wurden Sicherheitsdokumentationen und quantitative Risikoanalysen für den Bau- und Endzustand sowie eine Gefahrgutanalyse angefertigt. Mittels mikroskopischer Personenstromanalysen wurde ferner die Entfluchtungssituation während der Bauphase überprüft und Vorschläge zur Optimierung erarbeitet. Weiterhin wurden unterschiedliche Verkehrsführungsszenarien für den Abschnitt zwischen Elbtunnel und Altonatunnel untersucht.

Projekt-A7-Altona-Stellingen-Hamburg-2

Die Objektplanung Ingenieurbauwerke beinhaltete die Verkehrszeichenbrücken nördlich des Altonatunnels und die Regenwasserbehandlungsanlagen. Besonders die vorhandene dichte Bebauung an der A 7 stellte besondere Herausforderungen an die Planung, bedingt durch die komplexen bauzeitlichen Verkehrsführungen und Bauzwischenzustände. Für den Abschnitt Altona wurden zusätzlich mehrere Anwendungsfälle im Rahmen der BIM-Methodik bearbeitet.

Mit Hilfe der Risikoanalysen konnte maßgeblich dazu beigetragen werden, eine Lösung zu finden, die sowohl den hohen Sicherheitsansprüchen entspricht als auch die uneingeschränkte Anlage von Grünflächen über den Tunneln ermöglicht.

Beteiligte Gesellschaften der BUNG Unternehmensgruppe

Erbrachte Leistungen

Beratung

  • BIM-Beratung
  • Erstellung von Sicherheitsgutachten und -dokumentation
  • Alarm- und Gefahrenabwehrpläne
  • Machbarkeitsstudien
  • Sicherheits- und Betriebskonzepte
  • Sicherheitsbewertung mittels Risiko- und Gefährdungsanalysen

Planung

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph 1-3, 6
  • Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 3-5
  • Tragwerksplanung Lph 2-3
  • BIM AwF 010, 030, 040, 050, 130 gemäß Masterplan Bundesfernstraßen
  • BIM-Gesamtkoordination
  • Personenstromanalysen
  • Risikoanalysen
  • Technische Ausrüstung
  • Verkehrskonzepte während der Bauzeit

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