B 289 Kauerndorf
Die Ortsumfahrung Kauerndorf umfasst rund 2 km Strecke mit einem 750 m langen Tunnel in bergmännischer Bauweise. Die Gesamtmaßnahme umfasst Voreinschnitte im Osten und Westen sowie mehrere Stütz- und Ingenieurbauwerke.
Fachbereich: Ingenieurbau
Auftraggeber: Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG
Im Zuge der Entwicklung des Mainzer Zollhafens zu einem neuen Stadtquartier wurden Instandsetzungs‑ und Ergänzungsmaßnahmen an den historischen Kaimauern der Nord‑ und Südmole geplant.
Im Zuge der Entwicklung des Mainzer Zollhafens zu einem modernen Wohn- und Geschäftsquartier wurden die historischen Kaimauern und Stützbauwerke im Bereich der Nord- und Südmole instand gesetzt und ergänzt. Ziel war es, die bestehenden Hafenbauwerke langfristig zu sichern und gleichzeitig die Anforderungen an die zukünftige Nutzung des Quartiers zu erfüllen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der denkmalgerechten Sanierung der historischen Natursteinmauern aus Basaltlava. Hierzu wurden beschädigte Bereiche instand gesetzt, Fehlstellen ergänzt und bestehende Mauerwerksstrukturen nachhaltig gesichert. Darüber hinaus wurden historische Treppenanlagen sowie weitere Bestandselemente des Hafenareals in die Sanierungsmaßnahmen einbezogen.
Ergänzend zur Instandsetzung der historischen Bauwerke wurden neue Stützbauwerke und Anschlusskonstruktionen hergestellt. Dazu gehörten unter anderem Ortbeton- und Winkelstützwände, die mit Naturstein verblendet und gestalterisch an den denkmalgeschützten Bestand angepasst wurden.
Durch die Verbindung von Bestandsinstandsetzung und neuen Ingenieurbauwerken entstand eine Lösung, die den historischen Charakter des Zollhafens bewahrt und gleichzeitig die Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung des Quartiers schafft.
Die Ortsumfahrung Kauerndorf umfasst rund 2 km Strecke mit einem 750 m langen Tunnel in bergmännischer Bauweise. Die Gesamtmaßnahme umfasst Voreinschnitte im Osten und Westen sowie mehrere Stütz- und Ingenieurbauwerke.
Die Regionaltangente West ist eine neue tangentiale Schienenverbindung im Rhein‑Main‑Gebiet. Im Rahmen des Projekts werden entlang der Strecke zahlreiche Ingenieurbauwerke realisiert, darunter Kreuzungs‑, Überwerfungs‑ und Brückenbauwerke. Ein prägendes Bauwerk ist die einfeldrige Stabbogenbrücke im Bereich des Bahnhofs Frankfurt (Main) Stadion, die mit einer Stützweite von rund 113 m mehrere DB‑Gleise überspannt.
Im Zuge der Heerstraße entsteht mit der neuen Freybrücke ein leistungsfähiger Ersatzneubau über die Havel. Die Netzwerkbogenbrücke mit Stahlverbundplatte ersetzt das Bestandsbauwerk und gewährleistet künftig einen sicheren Verkehrsfluss.