Tunnel Holstein: Durchschlag der ersten Tunnelröhre

Gruppenbild der Beteiligten vor dem Durchschlag der ersten Tunnelröhre

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Im Zuge des Neubaus der A44 Kassel–Herleshausen wurde mit dem Durchschlag der Ost-Röhre beim Tunnel Holstein ein wichtiger Projektmeilenstein erreicht - und das trotz anspruchsvoller geologischer Randbedingungen bereits 455 Tage nach dem Tunnelanstich und somit früher als geplant.

Mit dem erfolgreichen Durchschlag der Oströhre wurde beim Tunnel Holstein ein bedeutender Schritt im Projektverlauf erreicht. Der rund 1.664 Meter lange Tunnel entsteht im Zuge des Neubaus der A 44 Kassel–Herleshausen und wird künftig den Verkehr bei Sontra durch zwei Tunnelröhren führen.

Der Durchschlag erfolgte nach 455 Tagen Vortrieb und damit früher als ursprünglich vorgesehen. Besonders bemerkenswert ist dies vor dem Hintergrund der anspruchsvollen geologischen Verhältnisse, die während der Bauausführung zu berücksichtigen waren.

Der Tunnel Holstein wird überwiegend in bergmännischer Bauweise hergestellt. Für beide Röhren werden insgesamt rund 450.000 Kubikmeter Ausbruchsmaterial bewegt. Darüber hinaus gehört das Projekt zu den frühen BIM-Pilotprojekten im Infrastrukturbau und leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung digitaler Planungsmethoden.

Die BUNG Unternehmensgruppe begleitet das Projekt in verschiedenen Projektphasen. Während die BUNG Ingenieure AG bereits an der Planung des Tunnelbauwerks beteiligt war, begleitet die BUNG Baumanagement GmbH gemeinsam mit ihren INGE-Partnern GEOCONSULT, CONFIDO Ingenieure und Arcadis die Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung während der Realisierung.

Der erfolgreiche Durchschlag der ersten Tunnelröhre markiert den Abschluss eines wichtigen Bauabschnitts und bildet die Grundlage für die kommenden Arbeiten im weiteren Projektverlauf.

Wir gratulieren allen Projektbeteiligten zu diesem wichtigen Meilenstein und wünschen weiterhin einen erfolgreichen Verlauf der nächsten Bauphasen.

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