A1 Rheinbrücke Leverkusen: Weiterer Meilenstein beim Neubau des zweiten Teilbauwerks

Auskragender Stahlüberbau der Rheinbrücke Leverkusen mit Bautafeln der Beteiligten

Veröffentlicht:

Beim Neubau der A1 Rheinbrücke Leverkusen wurde ein rund 1.200 Tonnen schweres Stahlelement erfolgreich eingehoben. Der komplexe Verschub markiert einen weiteren wichtigen Fortschritt beim Bau des zweiten Teilbauwerks.

Beim Neubau der A 1 Rheinbrücke Leverkusen wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. In einem mehrtägigen Verschubvorgang wurde ein rund 1.200 Tonnen schweres Stahlelement erfolgreich auf das Widerlager und das erste Pfeilerpaar auf der Leverkusener Seite verfahren.

Für den Einbau kamen Schwerlasthubwagen (SPMTs) zum Einsatz. Das Stahlelement wurde zunächst angehoben, über das Widerlager transportiert, von weiteren Fahrzeugen übernommen und anschließend bis zum ersten Pfeilerpaar verfahren. Dort erfolgte die präzise Absenkung um rund acht Meter auf die endgültige Einbauposition.

Der Verschub begann am Montagmorgen und konnte nach mehreren Tagen planmäßig abgeschlossen werden. Für die Durchführung der Arbeiten musste die unter der A 1 verlaufende A 59 zeitweise voll gesperrt werden.

Die BUNG Unternehmensgruppe begleitet das Projekt seit 2018 gemeinsam mit ihren Partnern EHS beratende Ingenieure für Bauwesen GmbH sowie dem Ingenieurbüro Prof. Dr.-Ing. Heinrich Bechert + Partner innerhalb einer Ingenieurgemeinschaft. Die Leistungen umfassen die Bauoberleitung und Bauüberwachung im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes.

Bereits Anfang 2024 wurde das erste Teilbauwerk für den Verkehr freigegeben. Mit dem erfolgreichen Verschub des Stahlelements macht nun auch der Neubau des zweiten Teilbauwerks sichtbare Fortschritte. Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe sind derzeit für das Jahr 2028 vorgesehen.

Wir freuen uns, Teil dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts zu sein und die Realisierung einer der wichtigsten Rheinquerungen Deutschlands begleiten zu dürfen.

Zum Projekt A 1 Rheinbrücke Leverkusen