Sanierung der Gleishallen Berlin-Ostbahnhof

Auftraggeber: SEH Engineering GmbH
Für die Instandsetzung der Gleishallen des Berliner Ostbahnhofs wird unter laufendem Bahnbetrieb eine temporäre Arbeits- und Schutzplattform errichtet. Die Konstruktion ermöglicht die Durchführung der Sanierungsarbeiten und schützt gleichzeitig den darunterliegenden Bahn- und Personenverkehr.
Projektbeschreibung
Instandsetzung der Dächer der Gleishallen des Berliner Ostbahnhofs unter laufendem Verkehr. Für die Durchführung der Instandsetzungsmaßnahmen wird eine Arbeits- und Schutzebene zwischen den Aufhängungen der Oberleitungen und den Zugbändern errichtet.
Die Arbeitsplattform setzt sich aus einer Arbeits- und Schutzebene als Stahlkonstruktion und einer Unterkonstruktion in Form von Gerüstbauteilen zusammen. Die Gründung erfolgt über Lastverteilungsträger auf den Bahnsteigen.
Die Konstruktion der Arbeitsplattform besteht aus Querträgern, die die Gleisfelder überspannen und mit Zwischenträgern verbunden werden. Auf den Querträgern liegt ein Trapezblech mit einem zweilagigen Aufbau aus Holzbohlen inkl. Folie zur Abdichtung. Diese Ebene dient als Arbeitsfläche für die Instandsetzungsmaßnahmen der Gleishallen und schützt gleichzeitig den darunterliegenden Bahn- und Personenverkehr vor den Sanierungsarbeiten sowie den bauzeitlichen Witterungseinflüssen.
Aus Gründen des Brandschutzes darf die Plattform maximal ein Hallendrittel abdecken, sodass im Bauablauf ein zweimaliges Versetzen der Arbeitsebene notwendig wird. Die Querträger der Haupttragsegmente werden deshalb mit Panzerrollen versehen und auf Längsträgern aufgelagert. Sämtliche Montage- sowie Demontagearbeiten werden in Sperrpausen der entsprechenden Gleise durchgeführt. Die Konstruktion musste daher so bemessen werden, dass die jeweiligen Bauabschnitte eigenständig tragfähig sind und unabhängig voneinander errichtet werden können.

