Resilienzmanagementkonzept - Starkregen

Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
FE69.0010 Resilienzmanagementkonzept - Fallstudie Starkregen: Im Forschungsprojekt FE69.0010 wurde ein Resilienzmanagementkonzept anhand eines realen Starkregenereignisses erprobt. Auf Basis hydrodynamischer Simulationen wurden Abflussprozesse analysiert und Auswirkungen auf die Straßeninfrastruktur systematisch bewertet.
Aufgabenbeschreibung: Bewertung der Resilienz von Straßeninfrastruktur bei Starkregenereignissen
Im Rahmen des Forschungsprojektes FE69.0010 wurde das in FE 01.0199 „Resilienz der Straßeninfrastruktur - Stand der Forschung und Technik und Potenziale im Management von außergewöhnlichen Ereignissen“ entwickelte Grobkonzept zur Resilienzbewertung anhand eines realen Starkregenereignisses in der Gemeinde Kirtorf in Hessen erprobt.
Im ersten Schritt erfolgte die Voranalyse des Untersuchungsgebiets anhand der Starkregenhinweiskarte für das Land Hessen und damit verbunden die Bewertung der Exposition und Vulnerabilität der betroffenen Infrastruktur.
Im zweiten Schritt wurde für das 25 km² große Untersuchungsgebiet eine Oberflächen-Abfluss-Simulation mit der Software TELEMAC-2D durchgeführt. Infiltration und Abfluss werden in TELEMAC-2D mittels des Soil Conservation Service Curve Number Verfahrens berechnet. Die Curve Number (CN-Wert) dient dabei als Eingangsparameter und wird anhand von Bodenart, Landnutzung und Vorfeuchte ermittelt. Aus den ermittelten Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten wurden Auswirkungen auf Objekt- und Netzebene abgeleitet und Maßnahmen diskutiert.
Erbrachte Leistungen
Beratung
- Durchführung von Resilienzbetrachtung (Verfügbarkeits- und Funktionalitätsverlust)
- Sicherheitsbewertung mittels Risiko- und Gefährdungsanalysen
Planung
- Risikoanalysen
Forschung & Entwicklung
- Sicherheitsanalysen und Risikobewertungen

