Querschnitte von Rettungsstollen bei langen Tunneln

Projektbeschreibung

Untersuchung zum Rettungsstollenquerschnitt bei langen Tunneln

FE 15.0496/2010/FRB

 

In den „Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln“ RABT Ausgabe 2006 sind Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausstattung der Straßentunnel festgelegt. Eine wesentliche Sicherheitsanforderung stellt die Schaffung von Fluchtmöglichkeiten für den Tunnelnutzer dar.

 

Tunnel mit einer Länge ab 400 m erhalten in einem Abstand von max. 300 m Fluchtmöglichkeiten in Form von Notausgängen, die teilweise direkt ins Freie führen oder auch als ein parallel zur Tunnelröhre verlaufenden Rettungsstollen, der einen Ausgang ins Freie erhält, ausgeführt werden.

 

Für die Notwendigkeit der Befahrbarkeit sowie die erforderlichen Abmessungen des Rettungsstollens lagen keine verbindlichen Kriterien vor. Die Regelungen der RABT 2006 führen daher regelmäßig bei längeren Tunneln zu Einzelfall bezogenen Sonderuntersuchungen.

 

Mit dem Forschungsvorhaben wurde der erforderliche Querschnitt für parallel geführte Rettungsstollen in langen Gegenverkehrstunneln in Abhängigkeit der Tunnellänge festgelegt. Die Empfehlungen sind in das Regelwerk der ZTV-ING übernommen worden.

Kenndaten

Auftraggeber:

Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

 

Bearbeitungszeitraum:

2010 - 2011


Unsere Leistungen

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